Die Last war weg
Zeugnis / Erzählung von der Jugendvigil im Herbst 2010
Ich begrüsse euch alle heute Abend hier in der Kapelle St. Agada. Heute dürfen wir durch unseren Heiligen Landespatron Bruder Klaus das Wirken Gottes in unserer Zeit betrachten. Ich darf hier und jetzt die Barmherzigkeit Gottes bezeugen, von seiner unfassbar grossen Liebe und Gnade. Ich möchte Zeugnis ablegen von dem was ich erfahren habe, meinem Weg in der Dunkelheit, von meiner Dürrezeit, die Monate lang anhielt, von meiner Umkehr zu Gott unserem himmlischen Vater und wie es dazu kam. Ich möchte euch an meiner grossen Freude teilhaben lassen. Ich kann dem Himmel und allen stillen Betern nicht genug danken...
Der grösste Dank gilt meinem Herrn Jesus Christus, der sich für meine und aller Menschen Sünden am Kreuz hingab und uns durch sein Blut von Satans Knechtschaft freigekauft hat.
Ja, dem dreifaltigen Gott sei Lob und Dank! Halleluja!!! Mutter Maria, unsere himmlische Mutter, Königin und Siegerin ist wunderbar, denn sie legt grosse Fürsprache für uns ein bei ihrem Sohn.
Ich begrüsse euch alle heute Abend hier in der Kapelle St. Agada. Heute dürfen wir durch unseren Heiligen Landespatron Bruder Klaus das Wirken Gottes in unserer Zeit betrachten. Ich darf hier und jetzt die Barmherzigkeit Gottes bezeugen, von seiner unfassbar grossen Liebe und Gnade. Ich möchte Zeugnis ablegen von dem was ich erfahren habe, meinem Weg in der Dunkelheit, von meiner Dürrezeit, die Monate lang anhielt, von meiner Umkehr zu Gott unserem himmlischen Vater und wie es dazu kam. Ich möchte euch an meiner grossen Freude teilhaben lassen. Ich kann dem Himmel und allen stillen Betern nicht genug danken...
Der grösste Dank gilt meinem Herrn Jesus Christus, der sich für meine und aller Menschen Sünden am Kreuz hingab und uns durch sein Blut von Satans Knechtschaft freigekauft hat.
Ja, dem dreifaltigen Gott sei Lob und Dank! Halleluja!!! Mutter Maria, unsere himmlische Mutter, Königin und Siegerin ist wunderbar, denn sie legt grosse Fürsprache für uns ein bei ihrem Sohn.
Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir...
Wenn ich diesen Vers des Gebetes betrachte, kommt mir spontan die Beichte in den Sinn. Die Beichte war für mich lange Zeit etwas, was ich nicht verstehen konnte. Ja, ich hatte sogar Angst davor und oftmals bekam ich richtiges Bauchweh, wenn ich mich mal wieder zur Beichte überwinden konnte. Doch einmal hatte ich mich so tief in Sünde verstrickt, dass ich mich immer mehr von Gott entfernte. Ich wollte nichts mehr von diesem Gott wissen und sträubte mich regelrecht gegen alles, was nach Gott riechte. Es kam soweit, dass ich mich selbst und auch andere gar nicht mehr lieben konnte. Ich machte mich auf die Suche nach dem Sinn meines Lebens und war verzweifelt, da ich erkannte, in welcher Lage ich mich befand. Ich wollte mich selbst aus dieser Lage befreien und schaffte es nicht von aussen Hilfe anzunehmen. Doch es wurde nicht besser, nein. Ich erlebte nur noch Tage, bei denen ich morgens früh schon dachte, ach, wenn doch dieser Tag nur schon vorbei wäre. Ich konnte mich nicht mehr freuen an den Blumen, an der schönen Natur, an der warmen Sonne. Ach, was bringt mir mein Leben noch?! Vielleicht kennst du dieses Gefühl der inneren Leere und Verzweiflung. Ich würde von mir sagen, dass ich ein fröhlicher, aufgestellter und zufriedener Mensch bin. Ich habe eine wunderbare Familie, liebe Eltern und liebe Geschwister, gute Freunde und eine gute Lehrstelle. Ich bin gläubig erzogen worden und versuchte immer wieder auch so zu leben. Meine grösste Leidenschaft ist Gitarre zu spielen und zu singen. Lobpreis zu Gottes Ehre. Ich würde mal sagen, dass es mir im Grunde genommen nicht schlecht geht, ich habe alles was man zum Leben braucht.
Und doch wurde ich total unzufrieden. Ja, ich wollte nicht mehr leben. An einem Tag beschloss ich, mein Problem einer Person anzuvertrauen und diese zu bitten, für mich zu beten, da ich wusste, dass diese Person sehr gläubig ist und viel betet. Am Tag nach Christi Himmelfahrt am 14. Mai, gingen meine Eltern zum Gottesdienst und ich war allein zu Hause. Ich nahm mit Zögern meine Gitarre hervor. Und obwohl ich mich unwürdig fühlte, Lobpreis zu singen, tat ich es doch. Ich sang voller Hoffnung. Ich sprach immer wieder mit Maria und hielt mich an ihr fest. Zum Schluss brach ich in Tränen aus, kniete ganz berührt von Gottes Gegenwart und Seiner Liebe vor den gekreuzigten Jesus an der Wand hin und übergab Gott mein Leben neu. Ich fühlte mich so lieb umfangen und angenommen.
Ich durfte erkennen, was Er von mir will. Nun wusste ich, dass ich mich für die Beichte vorbereiten wollte. Ich erkannte meine Schuld und wollte von Herzen von meinem falschen Weg umkehren. Doch ich kannte mich nur zu gut, dass ich oft anfing mich vorzubereiten und es mir sehr schwer fiel zu meiner Schuld zu stehen. Oft schob ich die Beichte auf. Das hat ja noch Zeit… Doch das Aufschieben machte es nur schwerer. Nun bat ich Maria und den Heiligen Geist mir dabei zu helfen, mir Kraft zu schenken, echte Reue und die Engel bat ich, dass sie mich beschützen vor der List des Bösen, mich von der Beichte abhalten und entmutigen zu wollen. Durch die Gnade Gottes durfte ich all meine Sünden erkennen und schrieb diese sogleich auf. Ich freute mich sogar bald zur Beichte gehen zu können. Am Samstag, dem 15. Mai beschloss ich mich an einen Heilungsgebetstag zu gehen. Ich kam etwas später an. Bevor ich die Kirche betrat, fühlte ich mich so schwer beladen und dachte, bald kaum mehr gehen zu können. Da stand ich zuhinterst in der Kirche und traute mich keinen Schritt mehr zu machen. Doch zog mich etwas nach vorne und ich kniete sogleich vor das Bild des barmherzigen Jesus und weinte wie ein kleines Kind, das Heimweh hat. „Jesus, ich liebe dich! Maria, Maria!“ Ich konnte kaum mehr klar denken und beten. Ich setzte mich auf die vorderste Bank für die Beichte. Mein Herz klopfte ganz fest und ich konnte kaum mehr atmen. Als die Priester für die vielen Menschen vor dem Allerheiligsten beteten und sie segneten, kniete ich mich vor dem Bank auf den Boden, traute mich nicht, mich auch segnen zu lassen. Ich hielt die Augen geschlossen. Da kam ein Priester und legte mir seine Hände für das Gebet auf. Er legte mir eine Hand an den Nacken und sogleich spürte ich eine grosse Wärme, Freude und grossen Frieden und Ruhe die mich überströmte. Ich konnte nicht glauben, was mit mir geschah! Das war Gott! Und wie sehr er sich nach mir sehnte, dass ich zu ihm zurückkomme, liess er mich deutlich spüren. Danach nutzte ich die Gelegenheit zur Beichte. O welch grosse Gnade! Durch die Worte des Priesters sprach Jesus mich von meiner ganzen Sündenschuld los. Die ganze Last fiel von mir ab, als ob er mir diesen Rucksack, beladen mit Steinen abnimmt. Ich wurde so freudenerfüllt, überglücklich und fühlte mich federleicht. Jetzt darf ich wieder Kind Gottes sein!
Ich bin befreit! Ich bin befreit! Mein Herz jubelte auf! Ich wäre am liebsten in der Kirche herum gehüpft und getanzt! Diese Begegnung mit Jesus Christus, der durch den Priester die Lossprechung der Sünden erteilt, ist das wunderbarste Geschenk. Voll mit übersprudelnder Freude erhob ich meine Hände zum Lobpreis meinem Herrn Jesus, meinem Retter entgegen.
Wenn ich diesen Vers des Gebetes betrachte, kommt mir spontan die Beichte in den Sinn. Die Beichte war für mich lange Zeit etwas, was ich nicht verstehen konnte. Ja, ich hatte sogar Angst davor und oftmals bekam ich richtiges Bauchweh, wenn ich mich mal wieder zur Beichte überwinden konnte. Doch einmal hatte ich mich so tief in Sünde verstrickt, dass ich mich immer mehr von Gott entfernte. Ich wollte nichts mehr von diesem Gott wissen und sträubte mich regelrecht gegen alles, was nach Gott riechte. Es kam soweit, dass ich mich selbst und auch andere gar nicht mehr lieben konnte. Ich machte mich auf die Suche nach dem Sinn meines Lebens und war verzweifelt, da ich erkannte, in welcher Lage ich mich befand. Ich wollte mich selbst aus dieser Lage befreien und schaffte es nicht von aussen Hilfe anzunehmen. Doch es wurde nicht besser, nein. Ich erlebte nur noch Tage, bei denen ich morgens früh schon dachte, ach, wenn doch dieser Tag nur schon vorbei wäre. Ich konnte mich nicht mehr freuen an den Blumen, an der schönen Natur, an der warmen Sonne. Ach, was bringt mir mein Leben noch?! Vielleicht kennst du dieses Gefühl der inneren Leere und Verzweiflung. Ich würde von mir sagen, dass ich ein fröhlicher, aufgestellter und zufriedener Mensch bin. Ich habe eine wunderbare Familie, liebe Eltern und liebe Geschwister, gute Freunde und eine gute Lehrstelle. Ich bin gläubig erzogen worden und versuchte immer wieder auch so zu leben. Meine grösste Leidenschaft ist Gitarre zu spielen und zu singen. Lobpreis zu Gottes Ehre. Ich würde mal sagen, dass es mir im Grunde genommen nicht schlecht geht, ich habe alles was man zum Leben braucht.
Und doch wurde ich total unzufrieden. Ja, ich wollte nicht mehr leben. An einem Tag beschloss ich, mein Problem einer Person anzuvertrauen und diese zu bitten, für mich zu beten, da ich wusste, dass diese Person sehr gläubig ist und viel betet. Am Tag nach Christi Himmelfahrt am 14. Mai, gingen meine Eltern zum Gottesdienst und ich war allein zu Hause. Ich nahm mit Zögern meine Gitarre hervor. Und obwohl ich mich unwürdig fühlte, Lobpreis zu singen, tat ich es doch. Ich sang voller Hoffnung. Ich sprach immer wieder mit Maria und hielt mich an ihr fest. Zum Schluss brach ich in Tränen aus, kniete ganz berührt von Gottes Gegenwart und Seiner Liebe vor den gekreuzigten Jesus an der Wand hin und übergab Gott mein Leben neu. Ich fühlte mich so lieb umfangen und angenommen.
Ich durfte erkennen, was Er von mir will. Nun wusste ich, dass ich mich für die Beichte vorbereiten wollte. Ich erkannte meine Schuld und wollte von Herzen von meinem falschen Weg umkehren. Doch ich kannte mich nur zu gut, dass ich oft anfing mich vorzubereiten und es mir sehr schwer fiel zu meiner Schuld zu stehen. Oft schob ich die Beichte auf. Das hat ja noch Zeit… Doch das Aufschieben machte es nur schwerer. Nun bat ich Maria und den Heiligen Geist mir dabei zu helfen, mir Kraft zu schenken, echte Reue und die Engel bat ich, dass sie mich beschützen vor der List des Bösen, mich von der Beichte abhalten und entmutigen zu wollen. Durch die Gnade Gottes durfte ich all meine Sünden erkennen und schrieb diese sogleich auf. Ich freute mich sogar bald zur Beichte gehen zu können. Am Samstag, dem 15. Mai beschloss ich mich an einen Heilungsgebetstag zu gehen. Ich kam etwas später an. Bevor ich die Kirche betrat, fühlte ich mich so schwer beladen und dachte, bald kaum mehr gehen zu können. Da stand ich zuhinterst in der Kirche und traute mich keinen Schritt mehr zu machen. Doch zog mich etwas nach vorne und ich kniete sogleich vor das Bild des barmherzigen Jesus und weinte wie ein kleines Kind, das Heimweh hat. „Jesus, ich liebe dich! Maria, Maria!“ Ich konnte kaum mehr klar denken und beten. Ich setzte mich auf die vorderste Bank für die Beichte. Mein Herz klopfte ganz fest und ich konnte kaum mehr atmen. Als die Priester für die vielen Menschen vor dem Allerheiligsten beteten und sie segneten, kniete ich mich vor dem Bank auf den Boden, traute mich nicht, mich auch segnen zu lassen. Ich hielt die Augen geschlossen. Da kam ein Priester und legte mir seine Hände für das Gebet auf. Er legte mir eine Hand an den Nacken und sogleich spürte ich eine grosse Wärme, Freude und grossen Frieden und Ruhe die mich überströmte. Ich konnte nicht glauben, was mit mir geschah! Das war Gott! Und wie sehr er sich nach mir sehnte, dass ich zu ihm zurückkomme, liess er mich deutlich spüren. Danach nutzte ich die Gelegenheit zur Beichte. O welch grosse Gnade! Durch die Worte des Priesters sprach Jesus mich von meiner ganzen Sündenschuld los. Die ganze Last fiel von mir ab, als ob er mir diesen Rucksack, beladen mit Steinen abnimmt. Ich wurde so freudenerfüllt, überglücklich und fühlte mich federleicht. Jetzt darf ich wieder Kind Gottes sein!
Ich bin befreit! Ich bin befreit! Mein Herz jubelte auf! Ich wäre am liebsten in der Kirche herum gehüpft und getanzt! Diese Begegnung mit Jesus Christus, der durch den Priester die Lossprechung der Sünden erteilt, ist das wunderbarste Geschenk. Voll mit übersprudelnder Freude erhob ich meine Hände zum Lobpreis meinem Herrn Jesus, meinem Retter entgegen.
Mein Herr und mein Gott, gib alles mir…
Welch wunderbare Tage ich danach erleben durfte… Es fühlte sich nach einem Neubeginn an, wie der Frühling nach dem harten, kalten Winter, wo alles neu aufblüht…
Ja, Er, Jesus Christus hat mir alles gegeben. Er hat sein Leben für mich hingegeben! Meine Sünden hat er am Kreuz schmerzlich bezahlt.
Das gefällt dem Widersacher ganz und gar nicht! Er kommt zu Jesus, und klagt den Menschen an. „Schau doch, der hat das gemacht und dies. Er ist schuldig und hat Strafe verdient!“ Und was sagt Jesus? „Ja, du hast recht. Er hat mich zutiefst verletzt. Aber! Er hat seine Schuld bereut und ich hab für seine Schuld am Kreuzesstamm geblutet. Und nun weg mit dir, du Schlange!“
Am Wallfahrtsort Medjugorie hat es ein grosses weisses Kreuz. Als ich dieses Jahr dort unter dem Kreuz stand, wurde mir das grosse Geheimnis, dieser grossen Liebe Gottes neu bewusst. … Gib alles mir, was mich führet zu Dir. Was führt uns zu Gott? In der Bibel steht im 1. Johannes 4,10: “Nicht darin besteht die Liebe, daß wir Gott geliebt haben, sondern daß er uns geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsre Sünden gesandt hat.“ Das grösste Geschenk hat uns Gott in Seinem Sohn Jesus gemacht. Er führt uns auf dem Weg zum ewigen Leben.
Welch wunderbare Tage ich danach erleben durfte… Es fühlte sich nach einem Neubeginn an, wie der Frühling nach dem harten, kalten Winter, wo alles neu aufblüht…
Ja, Er, Jesus Christus hat mir alles gegeben. Er hat sein Leben für mich hingegeben! Meine Sünden hat er am Kreuz schmerzlich bezahlt.
Das gefällt dem Widersacher ganz und gar nicht! Er kommt zu Jesus, und klagt den Menschen an. „Schau doch, der hat das gemacht und dies. Er ist schuldig und hat Strafe verdient!“ Und was sagt Jesus? „Ja, du hast recht. Er hat mich zutiefst verletzt. Aber! Er hat seine Schuld bereut und ich hab für seine Schuld am Kreuzesstamm geblutet. Und nun weg mit dir, du Schlange!“
Am Wallfahrtsort Medjugorie hat es ein grosses weisses Kreuz. Als ich dieses Jahr dort unter dem Kreuz stand, wurde mir das grosse Geheimnis, dieser grossen Liebe Gottes neu bewusst. … Gib alles mir, was mich führet zu Dir. Was führt uns zu Gott? In der Bibel steht im 1. Johannes 4,10: “Nicht darin besteht die Liebe, daß wir Gott geliebt haben, sondern daß er uns geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsre Sünden gesandt hat.“ Das grösste Geschenk hat uns Gott in Seinem Sohn Jesus gemacht. Er führt uns auf dem Weg zum ewigen Leben.
Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir…
Der Schluss des Gebetes ist nichts anderes als die vollkommene Hingabe an Gott. Als ich in Medjugorie war, habe ich sehr oft an Bruder Klaus gedacht und ihn als Fürsprecher für unser Land besonders lieb gewonnen. Tief drinnen in mir spürte ich eine grosse Sehnsucht, die Liebe Gottes, dieses Feuer in unserem Land neu zu entfachen, die Herzen der Menschen für Gott zu gewinnen. Und ich fragte mich, welche Berufung wohl Gott für mich vorbereitet hat? Was willst du von mir Gott? Ich bin so klein, so schwach wie ein kleines Kind, kannst du mich trotzdem gebrauchen? Ich fragte mich, wie man das am besten hinkriegt, seine Liebe zu verkünden… Als ich einmal am Morgen am Bahnhof stand, auf dem Weg zur Arbeit, dachte ich über den Sinn meiner Arbeit im Spital nach. Er zeigte mir, dass es nicht darauf ankommt, welche Stellung ich bei der Arbeit habe, dass er gerade mich braucht. Er will, dass ich jeden Tag neu mein Leben Ihm übergebe. Dass ich über meine Schwachheit hinweg den Blick auf Ihn richte, dass ich Ihn suche in jedem Menschen, der mir heute begegnet. Im kranken, schwachen und leidenden Menschen. Dass ich Ihm auch die geringste Arbeit aus Liebe aufopfere zur Rettung der Seelen.
Mirjam
Der Schluss des Gebetes ist nichts anderes als die vollkommene Hingabe an Gott. Als ich in Medjugorie war, habe ich sehr oft an Bruder Klaus gedacht und ihn als Fürsprecher für unser Land besonders lieb gewonnen. Tief drinnen in mir spürte ich eine grosse Sehnsucht, die Liebe Gottes, dieses Feuer in unserem Land neu zu entfachen, die Herzen der Menschen für Gott zu gewinnen. Und ich fragte mich, welche Berufung wohl Gott für mich vorbereitet hat? Was willst du von mir Gott? Ich bin so klein, so schwach wie ein kleines Kind, kannst du mich trotzdem gebrauchen? Ich fragte mich, wie man das am besten hinkriegt, seine Liebe zu verkünden… Als ich einmal am Morgen am Bahnhof stand, auf dem Weg zur Arbeit, dachte ich über den Sinn meiner Arbeit im Spital nach. Er zeigte mir, dass es nicht darauf ankommt, welche Stellung ich bei der Arbeit habe, dass er gerade mich braucht. Er will, dass ich jeden Tag neu mein Leben Ihm übergebe. Dass ich über meine Schwachheit hinweg den Blick auf Ihn richte, dass ich Ihn suche in jedem Menschen, der mir heute begegnet. Im kranken, schwachen und leidenden Menschen. Dass ich Ihm auch die geringste Arbeit aus Liebe aufopfere zur Rettung der Seelen.
Mirjam
